Putin hätte den G8 Gipfel ordenlich im Griff.

Mai 29, 2007

Frau Merkel kann ich nicht aussuchen, dass sie mit unserem Russischen Verbrecher reden muss. (Bitte jetzt kein Mitleid ^^) Aber die Weltbevölkerung ist natürlich schön ausgesperrt. „Friedlicher Protest wird von uns gehört.“ meint Frau Merkel. Ich frag mich nur wie. Es ist ja nicht so, dass sich die Demonstranten 200m vom Luxushotel fernhalten müssen. Nein. vom 2 Meter Zaun ab gelten die 200m. Wer soll denn dann bitteschön noch etwas hören? Frau Merkel wohl kaum. Wären sie machtlos die nächsten Verbrechen gegen die Welt abnicken muss und die Bevölkerung 200m vom Zaun entfern prophylaktisch von der Polizei zusammengeknüppelt wird. Ich sehe schon kommen, dass noch nicht mal friedlicher Protest möglich sein wird. Und wenn schon. Denken sie Herr „die Bevölkerung ist doch nur zu blöd“-Bush oder Herr „Bei mir wird die Bevölkerung auch ohne Grund verknüppelt“-Putin lassen sich von sowas beeindrucken? Wohl kaum. Sonst hätten wir keinen Irak-Krieg gehabt und in Russland wäre ein wirklich lupenreiner Demokrat an der Macht.

Wie dem auch sei. Ich finde der G8 Gipfel wäre genauso effizient (wenn man davon überhaupt reden kann), wenn es eine Internetkonferenz wäre oder die Sitzung auf einer leicht zu bewachenden Südseeinsel abgehalten würde. Am idealsten wäre irgendwo in Sibirien: kalt und wenige, rechtlose Menschen = billig und sichere Konferenz für die Leute die jeden Tag eine neue Büchse der Pandora aufmachen.


Supreme Commander: nur für Wahnsinnige?

Mai 24, 2007

Ich habe seit gestern das Spiel Supreme Commander in Gebraucht und es ist nicht zu glauben. (Zur Erläuterung: es handelt sich um ein Science Fiction Echtzeitstrategiespiel) Vllt ahnt man es schon an den Hardware Voraussetzungen: unter einer Radeon X800 oder GeForce 6800 geht eigentlich nix. Das Spiel ist zudem extrem CPU-Lastig und verlangt regelrecht nach Mehrkern-Prozessoren. Kurzum: es ist gigantisch. Karten mit Abmessungen von bis zu 80×80 Km, eine stufenlose Zoomfunktion und ein Einheitenlimit von max. 1000 versprechen hardwarestressende Riesen-Schlachten. Und ich komme mit meinem System, was eigentlich nach 3 Jahren immer noch zum guten Durchschnitt zählt, auch nicht wirklich weit. Mir geht es jedenfalls so, dass ich von diesem Spiel stark beansprucht werde. Eigentlich bräuchte ich zwei autonome Gehirne (wie der PC :D ) um die Informationen, mit denen mich das Spiel vollpumpt realisieren zu können. Die KI, die einen großen Teil der Prozessorlast benötigt und in unterschiedlichsten Versionen vorhanden ist, kann einen durchaus mehrere Stunden beschäftigen. Ohne die vielen Hilfsmittel, wie die Zoomfunktion, die so weit reicht, bis man die gesamte, riesige Karte sehen kann, könnte man das Spiel bzw. die eigene Riesenarmee nicht handhaben. Praktisch ist auch, dass man Einheiten eine Kette von Befehlen schon im Voraus zuteilen kann, und diese dann der Reihe nach abgehandelt werden. Nun ja… wenn man beachtet, dass die erste Partie die ich gespielt habe 6 Stunden gedauert hat und es am Ende *huch* schon halb 1 war, merkt man, dass es einen sehr intensiv beschäftigt. Ich war am Ende an meinen Stuhl gewachsen (was wohl eher am schwülen Klima lag ^^ *schauder*). Interessant ist, dass JEDER abgefeuerte Schuss anhand einer Physikberchnung gelenkt wird, was auch am Prozessor saugt. Ja, es läppert sich also. Und die Grafikkarte will ja auch noch mit Daten versorgt werden. Einerseits steht in der readme.txt, dass auch vier Prozessorkerne genutzt werden aber andererseits wird in Foren behauptet, dass bei eventuellen 4 nur 2 genutzt werden. Für vier Kerne gibt es auf alle Fälle genug zu tun. Ich denke , dass es sich um ein sehr zukunftsweisendes Spiel handelt. Und das nicht nur technisch gesehen. Ich hoffe z.B., dass viele Funktionen (wie das geniale Zoomen) in Zukunft auch in anderen Echtzeitstrategiespielen auftaucht. Viele setzen ja in letzter Zeit auf Größe wie z.B. B&W2 oder Die Gilde 2 (wenn auch etwas anders), aber am besten kontrollierbar ist sie bis jetzt in SupCom, wie ich finde. Erwähnenswert ist auch die Hintergrundgeschichte, aus der keine einzige richtig böse Partei hervorgeht. Die einen wollen die alte Ordnung im All wiederherstellen, die anderen wollen sich aus der Unterdrückung befreien und die dritten im Bunde glauben das es mit den anderen Beiden im All nie friedlich werden kann. Alle predigen Frieden, bauen trotzdem aber riesige Monster-Armeen- und Waffen. Beste Grundlage also für astronomische Schlachten ^^ .

offizieller Internetauftritt

PS: Ach so… hab vergessen zu erwähnen, dass SupCom das erste Quad-Core-Spiel sowie das erste Spiel mit Unterstützung für zwei Monitore ist.  Letzteres ist dafür gedacht die startegische Übersicht sowie die Detailansicht gleichzeitig begutachten zu können. Ich hab es ausprobiert und muss sagen, dass es keine sooo großen Vorteil bietet, da man sowieso sehr schnell in die startegische Übersicht rauszoomt.


Internet im Grundegesetz? Klingt doch gut.

Mai 23, 2007

Derzeit bemüht sich die Politik das Internet als Grundrecht zu verankern. Was ja so an sich vernünftig klingt. Eine der wichtigsten Netzwerke der heutigen Gesellschaft als Grundrecht anzuerkennen kann aber auch zur Überwachung dieses missbraucht werden kann. Denn sobald es als Grundrecht definiert ist, kann man es auch einschränken. Ist es also eher ein schritt für die „Online-Durchsuchung“? Ich hoffen nicht. Ich kann mir jedoch sehr gut vorstellen, dass unser Herr Innenminister in seinem Sicherheitswahn liebend gern in Menschenrechte eingreift. Es gilt wohl der Grundsatz „Hoffe das Beste, befürchte das Schlimmste.“

QUELLE: golem.de


Afghanistan? Afghanistan!

Mai 22, 2007

Es ist schon bizarr. Da schickt die Regierung die Armee ins Ausland und dann… niemand hätte es gedacht: Es sterben Menschen. Gibt es ja wohl nicht! Wo doch Auslandseinsätze sowas wie Kaffeefahrten sind. Müssen wir unsere Truppen jetzt zurück hohlen? Es sind ja schließlich 3 Menschen gestorben. Nein! Wenn wir den Fehler gemacht haben überhaupt unsere Truppen ins Chaos zu schicken (wozu sie ja im Grunde genommen auch da sind), dürfen wir uns nicht über Verluste beklagen und ins schwanken kommen.

Ich will in keinster Weise pietätlos sein, aber es ist doch wohl äußerst naiv zu glauben alle kommen wieder heil aus einem Auslandseinsatz zurück. Nun ist die Frage: Ist die Politik wirklich so Realitätsfern oder ist das einfach nur ein aufgeblasenes Tamtam derjenigen, die sowieso von Anfang gegen diese Auslandsmission waren? Ich befürchte Letzteres.