Staub aufwirbeln

Juni 23, 2009

Ich hab’s mal wieder total versaut. Wie lang habe ich hier nix mehr geschrieben? 10 Jahre? Irgendwie traurig. Mal sehen. Vllt widme ich mich demnächst mal wieder etwas mehr meinem Blog.  Ich hab dann auch mal die „Über mich“- Seite aktualisiert.

Mittlerweile studiere ich in Leipzig übersetzen und Dolmetschen (kurz: Translation) in Englisch und Spanisch. Aber das steht ja ab jetzt auf der „Über mich“-Seite ^^

Also bis zu meinem nächsten „Artikel“… möge er bald kommen :)


Ja! Ich habe das „Turbo-Abi“ gemacht!

September 25, 2008

Ich sehe gerade im WDR eine Sendung, die mich zum Platzen bringt. „ARD-Exklusiv: Schülerstress: Im Schweinsgalopp zum Turbo-Abi“ Mütter, die verzweifelt um die Freizeit ihrer Kinder ringen. Lehrer die sich schon früh mit Kopfschmerztabletten vollpumpen um über den Tag zu kommen. OMG! Und ja, ich habe diese grausame „Hölle“ durchschritten. Ohne Zuhause einen Finger krumm zu machen. In den gesamten zwölf Jahren. Mit dem Ergebnis: 2,9… immerhin. Wie geht das? Das meine eigene Erfahrung real ist, kann man schlecht bezweifeln. Es geht. Ohne private, persönliche oder gar seelische Abstriche: 12 Jahre bis zum Abitur. Mit, nun ja, 2,9… wie man auch immer darüber denken mag… immerhin eine 2 vorm Komma ^^.

Aber gucken wir mal, was unser super differenzierter Bericht (produziert vom SR) dazu sagt: Mutter: „zwanzig vor eins kommt meine Jüngste nach Hause“ okay… 12:40 Uhr. Kling moderat. „Da muss ich wieder zuhause sein“ WTF? Warum muss eine Mutter zuhause sein, wenn die Tochter aus der Schule kommt? Ich bin seit der 5. Klasse direkt allein nach Hause gegangen… niemand war da. Und mir war‘s recht. Meine Mutter hätte auch nie Zeit mich „zwanzig vor eins“ zu Hause in Empfang zu nehmen. Sie arbeitet. Und mein Vater auch. Beide bis nach um 4. (glücklicherweise) Währenddessen kauft unserer Beispielmutter von ARD-Exklusiv schon fröhlich und künstlich gestresst ein. Eine halbe Stunde vor „zwanzig vor eins“. Also der Uhrzeit des Grauens.

13:30 Uhr: Katarina macht sich auf den Heimweg. 45 Minuten sind vergangen, in denen „die Französisch-Lehrerin um Aufmerksamkeit kämpfte“. (Anmerkung: Ich bin nach meiner 8. Stunde manchmal 15:45 Uhr Zuhause gewesen. Und ich brauch nur 5 Minuten mit dem Rad. Soviel zur Leistungskurve vor halb 2.) Okay… unsere Katarina von ARD-Exklusiv fährt eine Stunde nach Hause. (die Ärmste. (ernst gemeint!)) Also 14:30 zu Hause. Na und? Klingt für mich nach: „So und jetzt knapp 7 Stunden Zeit für Essen, Spaß und ja meine Güte… (sie ist ein ehrgeiziges Mädchen) auch Hausaufgaben.“ Zu wenig? Wohl kaum.

Überblendung. Vor frostbitten G8: Die gezeigte Schule probiert sich als Ganztagsschule. Das geht ja mal gar nicht! Da müssen die Lehrer ja am Nachmittag in der Schule sein. Das passt nicht in das gemütliche „Ich sitze Zuhause im gemütlichen Arbeitszimmer und kontrollier Arbeiten“-Leben. Und noch etwas: Die Eltern haben keinen Vorwand schon „zwanzig vor eins“ zuhause sein zu müssen.
Heute gibt es bei Sophia und Katharina daheim ein gemeinsames Mittagessen. (Mama war schließlich in der Lage schon „zwanzig vor eins“ daheim zu sein.) Sophia kann sogar(!) ihrer Mutter helfen. Wow! Ich hab mir halb 3 mein Essen selbst warm gemacht.

„Also mit G8 hat es sich deutlich verschlechtert [Anmk.: was sonst!] weil kein gemeinsames Schulende mehr ist.“ Also hier kann ich zwar nicht mitreden, da meine Brüder zu der Zeit schon lang studierten und nicht mehr Zuhause waren. Aber ein gleichaltriger Bruder/eine gleichaltrige Schwester, der/die nicht synchron mit mir zu Hause angekommen wäre, hätte an der durch und durch positiven Zeiteinteilung nichts geändert. Aber unsere Bsp.-Mutter hat ja den Luxus „zwanzig vor eins“ schon zuhause sein zu können. Deswegen wäre es noch luxuriöser, wenn alle Kinder gleichzeitig ankommen würde. Wäre dann nur ein Eintrag im vom Supercomputer berechneten Terminkalender gewesen. Also ungemein praktischer.

Ihre beiden Töchter kommen zweimal die Woche erst um 3 Uhr nach Hause. Wenn man die Stunde Fahrzeit abzieht, sieht man, dass hier die Schule schon ca. um 2 zu Ende ist. Auch hier wieder einmal: Luxus. Aber: Da nicht alle zur gleichen Zeit nach Hause kommen, kann man nicht regulär miteinander Essen. Gemeinsames Mittagessen: wieder Luxus. Wie wär’s mit gemeinsamem Abendessen? Das muss reichen! außerdem ist dann auch ARD-Exklusiv-Bsp.-Papa da.

Nächste Bsp.-Familie. Hier kommen die Kinder um 5 nach Hause. OK. Sehe ich ein. Das ist heftig. Bsp.-Mutter 2 fragt ihren Sohn (schätzungsweise 7. Klasse), ob er noch Hausaufgaben machen müsse. Was soll das? Schon mal was von Selbständigkeit gehört? Meine Mutter brauchte mich das nicht zu fragen. „*zu Sohn 2 (geschätzt: 5. Klasse) dreh* Und du guckst dir das heut Abend noch einmal an!? OK. Dann darfst du jetzt gehen.“ Ich hoffe für die Kinder, dass das für „ARD-Exklusiv“ gestellt war. Wenn nicht: Die armen Kinder. Wie dem auch sei. Da er ja jetzt offiziell Freizeit hat, „schlägt er sich mit Freunden in die Büsche“. Aber: „Die nächste Lerneinheit ist schon in Sicht!“ (wie eine dunkle Tür, die ins Verderben führt *prust*) „Wir wollen heut Abend noch Musik lernen. Weil… wir ham am Donnerstag eine Musikarbeit.“ Abends lernt man nicht. Es bringt nichts. Das Tal der Lernkurve ist da voll ausgeprägt. Macht lieber etwas Lustiges. (Was dem Tenor der Sendung jedoch nicht zuträglich wäre) Musik ist zudem unwichtig. Oder lernt jetzt, wenn’s unbedingt sein muss.

Jetzt sind wir wieder bei Bsp.-Familie 1. (glaube ich) Alle Kinder haben Hobbys. Wie ist das möglich? Antwort: Die Mutter ist beinahe den ganzen Tag mit Taxiaufgaben beschäftigt. Während die Geschwister eingeplanten Spaß haben dürfen, macht Katharina eine Stunde lang ausschließlich Deutsch-Hausaufgaben. Wie schon gesagt: ehrgeiziges Mädchen. Mit der Einstellung wird man eine kleine Condoleeza Rice mit 1er Abi. Muss ja nicht sein. Aber nun gut. „Ob und was sie später studieren wird, weiß sie noch nicht“ [Polemik an] sicher BWL, Jura oder Medizin [Polemik aus] „Seit G8 ist ihr klar: Der Leistungsdruck ist hoch, besonders bei guten Schülern wie ihr“ Ach was!? Tatsächlich? Früher ist einem seine 1 in Deutsch in den Schoß gefallen, weil in der 11. Klasse nochmal die komplette 10. wiederholt wurde!? Blödsinn! Wieder eine Übertreibung mit einem Schlagwort („Leistungsdruck“) mehr.

Katharina spricht: „Man muss jetzt auch… halt wegen de>M< Abitur in fast jedem Fach ziemlich gut sein“ Das ist also durch G8 neu. Interessant. Die Frage: Wie um alles in der Welt war deren Lebenseinstellung vor G8? „Abitur bekomm ich auch so… auch wenn mein ganzes Zeugnis eine große Schwäche ist.“? Dieses kleine Mädchen ist noch nicht einmal in der Kursstufe. Also dort, wo es darum geht Punkte für’s Abi zu sammeln. Und selbst da hatte ich Anfangs einige extreme Schwächen in Mathe und Geschichte. Trotzdem hab ich es zu genanntem Ergebnis geschafft. Katharina hat ab Herbst an manchen Tagen 9 Stunden. Klares Missmanagement der Schule bzw. des Ministeriums im Saarland. Das schafft man besser. In diesem Alter hatte ich 2 x 6, 2 x 7 und 1 x 8 Stunden die Woche. Also recht gleichmäßig verteilt. Aber über Missmanagement im Ministerium darf ich mich, glaube ich, nicht beschweren. Aus „meinem“ Minesterium kam schon die Vorgabe 2 Stunden Zuhause selbst weiter zu lernen. Überflüssig. Zumindest nicht in diesem Umfang nötig. Praxisfern auf alle Fälle. Wie so vieles aus Ministerien.

Zum Kinder umherfahren: Wo leben die Leute eigentlich? Man könnte denken, es seinen urbane Verhältnisse wie an der Westküste der USA: Extrem große Städte mit extrem dünner Besiedlung und kein ÖPNV. Aber ÖPNV wurde von ARD-Exklusiv schon ausgeschlossen: Die Eltern fahren die Kinder lieber selbst. Bus und Bahn sind zu langsam. Kostbare Zeit geht verloren.

Lehrer der Schule kommen zu Wort: sinngemäß: „Seit G8 haben wir Kopfschmerzen!“ und „Seit G8 haben auch Schüler Kopfschmerzen!“. Die Lehrerin spricht von Kopfschmerztabletten wie von Drogen. Als ob das die Menschen kaputt macht. Schlagzeile: „Mit kopfschmerztabletten auf der Schultoilette totgefixt!“ :D

Lehrerin 2: sinngemäß: „In anderen Bundesländern macht man den Stoff über den ganzen Tag. Wir müssen das alles am Vormittag machen.“ Wann bitte fängt bei euch der Unterricht an, wenn der Vormittag Platz für 9 Stunden hat? Um 4 Uhr früh? „Weil wir das nicht schaffen, muss unsere Arbeit zu Hause von den Eltern komplettiert werden.“ Und wenn nicht? Wird’s nach 12 Jahren ne 2,9? *lach*

Und jetzt kommt der absolute Oberknüller: Lehrerin 3: sinngemäß: „Dann soll man noch in der Schule aktiv sein! *grins* z.B. Schwimmuntericht (Anflug von Lachen), Cafeteria (Gelächter im Hintergrund)… Man soll überall sein!“ Meine Mutter sitzt bis um 4 im Büro. Und du? Du kannst halb zwei nach Hause… oder kommst erst um 8 zur Arbeit. Du machst die Hälfte deiner Arbeit im gemütlichen Arbeitszimmer zuhause. Keine Anrufe, die dich unterbrechen. Und dann vllt noch verbeamtet! Noch irgendwelche Beschwerden? Vielleicht über den Umfang der Ferien? Engagement außerhalb des Unterrichts wird mit hämischem Lachen begrüßt. Willkommen in der Welt der dt. Lehrerschaft.

Erguss von Lehrerin 1: sinngemäß: „Kinder von gut situierten Familien sind besser dran als die von weniger wohlhabenden.“ Die Logik, die dahinter im Zusammenhang mit fist fucking G8 stehen soll, wird nicht erklärt. Wohlsituierte Eltern haben mehr Zeit? Und das erst seit G8? Wäre mir neu. Hirn kann man nicht mit Geld kaufen.

Wieder bei Bsp.-Familie 1: ARD-Exklusiv-Kariere-Bsp.-Papa „übernimmt die Taxifunktion“. Mama ist mit ihrem Ehrenamt beschäftigt. (Woher sie bloß die Zeit dafür nimmt?) Zum Abendessen gibt es eine ungeschälte Kartoffel (sieht zumindest so aus ^^). Danach (um 8 ) übt Papa mit seinen braven Töchtern Vokabeln. Ziel ist schließlich das Einser Abi. Danach ist Schluss. Jetzt könnte man denken: Toll! D.h. bis zum Schlafen: Freizeit! Wow! Natürlich wird das nicht erwähnt. Würde nicht ins „gestresster Schulalltag“-Konzept passen. Lieber spricht man darüber, dass es absolut jeden Tag so zugeht. *zwinker* Auch wenn das Fernsehen nicht da ist.
Eine sehr schöne Szene bei Familie 2: Sonntag, die Sonne scheint, die Kinder spielen Twister im Garten hinter dem Haus. Doch da… die Schule kommt wieder um die Ecke und holt das glückliche Kindheitsidyll zurück auf den schmutzigen und dunklen Boden. Mutter: „*klatscht zweimal in die Hände* Tut mir schrecklich leid aber du weischt: morgen ischt die Englischarbeit.“ WTF!? Nochmal: So werden die Kinder nie in der Lage sein sich ihre Zeit selbst einzuteilen. Und die Eltern werden immer nörgeln können, dass sie das für ihre Kinder machen müssen. (christ raping G8 ist natürlich schuld)

Anmerkung: ich hab 10 Punkte im Leistungskurs Englisch Abi ohne auch nur ein einziges mal Vokabeln notiert oder gar gelernt zu haben. Ich bin kein Supergenie, dem alles eben mal so zufliegt. Ich bin normal und durchschnittlich… vllt sogar langweilig. Das soll heißen: „2 Stunden Vokabeln lernen schaffen wir am Freitag nicht.“ ist einer der überflüssigen Sätze des Berichts.

„Wenn vormittags mein Kind in die Schule geht, nehm ich mir sein Buch, arbeite es durch und erklär im das nochmal wenn er dann am Nachmittag nach Haus bekommt“ OMG! 1. Hat die keine Arbeit? 2. Wenn das wirklich wahr wäre, würde ich mich als Kind erschießen.

Das im Endeffekt nicht mehr Schüler sitzen geblieben sind, als vor dem teuflischen G8 wird nur mit der selbstlosen Hingabe der nun ausnahmslos entkräfteten Lehrer erklärt. (um es mal überspitzt zu sagen)
Die Sendung endet mit Schülern die demonstrierend durch Berlin (?) ziehen und etwas von „Bildung klauen“ rufen. Die Bildung wird ihnen geklaut? Dann frag ich mich, warum die Leute, die schon lang vor G8 genannten, neumodischen Einfall gewisser Behörden ihr Abitur nach 12 Jahren gemacht haben, nicht total verdummt von der Gesellschaft verstoßen wurden oder zumindest an der schieren Masse von Inhalten verrückt und zu menschlichen Wracks geworden sind.

Ich hatte das Abitur nach 12 Jahren in der Tasche. Meine Brüder haben das Abitur nach 12 Jahren gehabt und meine Eltern auch. Künstliches Aufbauschen von Leuten, die den luxuriösen Müßiggang in Ländern mit 13 Schuljahren und Späßen wie schriftlichem Sport- oder Geografieabitur genossen, sollte kein Inhalt einer Sendung des ÖR-Fernsehens sein. (Im Anhang kam übrigens gleich eine „GEZ. Natürlich Zahl’ ich!“-Werbung) Wenn man wissen will, was Leistungsdruck ist, sollte man vllt mal ein paar Jährchen in Japan verbringen.

Fall sie das jetzt alles mit Unverständnis gelesen haben oder den Bericht voller Verständnis und Mitgefühl gesehen haben, dann haben sie wahrscheinlich eine Tochter. Töchter ticken meist anders. Meine Mutter hat nicht von mit von der Deutscharbeit am Montag erfahren sondern am Dienstag von einer Mutter, mit der sie beruflich zu tun hat, deren Tochter wiederum die gleiche Arbeit geschrieben hat und deswegen schon die gesamte Woche vorher nicht mehr schlafen konnte und die ganze Familie verrückt gemacht hat.


Testbericht: Mein HP Pavilion TX2050eg

August 2, 2008

Eigentlich hab ich diesen Testbericht schon ewig fertig. Ich wollte nur warten, bis ich eine gute Kamera in die Hand bekomme um hier ein paar Bilder rein garnieren zu können. Aber nun ja… ich wird sie wohl nachliefern.

1.       Zu Beginn

Warum der Pavilion tx2000? Ganz einfach:  Er ist beinahe der einzige Tablet PC auf der Welt, welcher für Normalsterbliche (sprich Privatanwender) konzipiert ist. D.h. er kommt mit einer „Home“-Variante von Vista + hübschen Design und netten Dreingaben wie z.B. der Fernbedienung. Ein wirklich extrem wichtiger Punkt ist, dass es sich um ein 12″-Notebook mit optischen Laufwerk handelt. Das ist insbesondere bei Tablet-PCs sehr selten.

Das einzig Nachteilige daran: Das Modell hat kaum Konkurrenz. Wenn man als Privatperson einen leistungsstarken und relativ preisgünstigen Tablet-PC will, gibt’s fast nur den tx2000.

2.       Ausstattung im Detail

-          AMD Turion 64 X2 TL-64 Prozessor mit 2,2GHz, 1MB L2 Cache, 65nm Taylor-Kern, 800MHz HT-Takt

-          2x 1024MB DDR2-667 RAM

-          250GB HDD von WD

-          GeForce 6150 Go (im nForce 430 Chipsatz integriert)

-          DVD DL/RAM-Brenner von BenQ/Phillips

-          berührungsempfindlicher 12,1″ Breitbild-Bildschirm (nicht entspiegelt, 1280×800)

-          Wacom Digitizer (präziser als der Touchscreen / reagiert nur auf den Stift)

-          Webcam und Array-Mikro

-          4-Zellen Akku + 8-Zellen Akku

Das ganze wiegt je nach Akku 2 Kg oder weniger.

3.       Kaufen

Ich hab einfach die Preissuchmaschine geizhals.at bemüht und hab bei dem Versandhändler bestellt, bei dem das Gerät zuerst verfügbar war. Am Ende hat es mich dann ca. 960€ gekostet.

4.       Design

Ich kaufe Dinge nicht anhand des Designs. Das ist eher zweitrangig. So lang es nicht stachlig ist, pink glitzert oder im Dunklen leuchtet, hindert mich das Aussehen nicht am Kauf.

Das HP Pavilion tx2000 ist aber nach meinem Geschmack recht gut gelungen. Es hat einen schwarzen, hochglänzenden Deckel, auf dem an der Seite das silbrig glänzende HP-Logo angebracht ist. Unter der durchsichtigen, kratzfesten Schutzbeschichtung ist die schwarze Plastik mit unzähligen silbrigen Pünktchen übersät, die ein dezentes, „Echo“ gennantes Muster erzeugen. Das sieht man aber kaum und ist auch nicht so mein Geschmack. Aber was soll. Dadurch wirkt es halt nicht so langweilig. Dieses Muster setzt sich auch innen neben dem Touchpad fort. Die Tastatur sowie die gesamte Plastik, die die Tastatur umgibt ist silbern und ebenfalls mit der „Imprint Finisch“ genannten Schutzschicht beschichtet. Das Touchpad  liegt in einer kleinen Mulde und bildet mit dem Gehäuse eine Einheit. Es unterscheidet sich vom umliegenden Gehäuse nur durch eine Art Perforation wodurch es sich gut erfühlen lässt. Der Balken zum scrollen hat ein etwas abgegrenztes Relief und lässt sich somit auch gut ertasten. Sehr praktisch!

Ansonsten gibt es eigentlich nix zu erwähnen. Es ist halt ein schwarzes Hochglanzgehäuse, welches dummerweise Fingerabdrücke liebt. Aber da HP das weiß, gibt‘s ein Mikrofasertuch dazu. Das fällt nicht vielen Herstellern ein.

5.       Gehäuse und Tastatur

Die Tasten der Tastatur haben eine normale Größe. Nur bei Tasten, die an den äußeren Rändern liegen und die F-Tasten mussten etwas dran glauben. Aber so lang die normalen Buschstaben ordentlich tippbar sind, gibt’s nix zu nörgeln… ist halt ein Sub-Notebook. Der Druckpunkt der Tasten ist gut. Mir erscheinen sie für ein Notebook nur etwas laut.

Das Touchpad kann mit einem extra Knopf direkt über Selbigem deaktiviert werden. Praktisch ist, dass alle Knöpfe, die etwas aktivieren bzw. deaktivieren auch gleich eine kleine benachbarte oder eingebaute LED haben, die anzeigen, ob die Funktion an oder aus ist, indem sie blau bzw. orange leuchtet. Das trifft nicht nur auf das Touchpad sondern auf den W-LAN-Schalter und den Ton-aus-Knopf zu.

Funktionstasten am Gehäuse sind eigentlich nur der W-LAN-Schieber und die Lautstärke-Knöpfe. Alles andere ist am Displayrahmen angebracht, damit man es auch im Tablet-Modus bedienen kann. Dieser Gedankengang der Entwickler ist zwar ganz logisch und plausibel nur leider kann man die Mediensteuertasten sehr schlecht erreichen, da sie seitlich am Displayrahmen angebracht sind. Das ist eher schlecht gelöst. Praktisch hingegen ist, dass man Am Displayrahmen Knöpfe zum drehen der Bildschirmausrichtung angebracht hat. Auch der Knopf, der das Windows-Mobilitäts-Center öffnet wird von mir oft gedrückt. Blöd ist, dass man die beiden anderen Tasten, welche HPs MediaCenter-Ersatz „QuickPlay“ starten, nicht umprogrammieren kann. Auch ignoriert der Knopf zum drehen des Bildschirminhalts die Einstellungen in der Systemsteuerung.

Ein ganz großes Lob hat der Mechanismus zum Schließen des Deckels verdient. Es gibt absolut keine Haken, die abbrechen können. Die beiden Haken sind im Gehäuse versteckt und werden magnetisch aus der Versenkung gehoben, sobald sich der Deckel nähert. Entriegelt wird der Deckel, mit einem Knopf. Also nicht zwei Schieber oder so einem Fummelspaß. Jedoch heißt das nicht, dass man das Notebook einhändig öffnen kann. Die Unterseite ist so leicht, dass sie sich beim öffnen des Deckels nicht von diesem lösen will. Also muss man die Unterseite mit der zweiten Hand festhalten und das Gerät sozusagen „aufreißen“.

Der Anschaltknopf ist als Schieber an der Front des Gerätes realisiert, damit er 1. nicht ausversehen gedrückt wird und 2. auch dann bedient werden kann, wen man den Deckel mit dem Display nach oben geschlossen hat.

An der Unterseite kommt man an alle Komponenten indem an die mit kleinen selbsterklärenden Symbolen versehenen Klappen löst. Der Austausch von HDD, RAM und W-LAN Karte ist somit schnell machbar. Der DVD-Brenner kann man ähnlich wie den Akku mit einem kleinen Schieber auswerfen und durch eine beiliegende Plastik-Attrappe ersetzen. Das spart Gewicht und Strom. Sehr schön. Dickes Plus. Zwar dürfte dieser Steckplatz standardisiert sein, jedoch bezweifle ich, dass HP etwa eine zweite Festplatte oder einen zweite Akku dafür anbietet. So etwas Spezielles bleibt sicher der Produktpalette für Geschäftskunden vorbehalten.

Ein Minus gibt es leider für die Akku-Verriegelung. Da zwei Akkus beigelegt sind (was ja an sich wunderbar ist), tauscht man diese häufig aus. Jedoch bräuchte man theoretisch drei Hände für diesen Vorgang. Zwei für jeden der beiden Rigel und eine um den Akku abzuziehen. Dazu kommt, dass der größere Akku wie eine Art Griff geformt ist, damit man mit dem herausstehenden Knubbel auch was sinnvolles machen kann, jedoch ist die Befestigung scheinbar etwas zu schwach und er Akku hat Spiel. Das sollte nicht sein. Das verunsichert immer etwas, wenn man das Gerät am Akku fest hält und das im Endeffekt etwas wackelig ist.

Ansonsten ist das Gehäuse sehr gut verarbeitet. Es gibt keine Stellen, die auf Druck nachgeben. Nur ein kleines Knarzen gibt die Gehäuse-Oberseite, neben dem (nahezu perfekten) Gelenk des Bildschirms, von sich.

Der Stift für das Display hat einen kleinen Schacht vorn rechts und ist somit immer dabei.

6.       Anschlüsse

Rechts:

-          Schacht für den Stylus

-          1 x USB

-          Portreplikator für eine HP-Dockinglösung

-          VGA

-          S-Video

-          Lüftergitter

Hinten:

-          2 x USB

-          Modem

-          Lüftergitter

Links:

-          Netzanschluss

-          ExpressCard 34

-          Kartenleser für SD/MMC , Memory Stick(Pro), xD-Karten

-          Schacht für das optische Laufwerk

Front:

-          Netzschalter

-          IR-Empfang für die Fernbedienung

-          2 Kopfhörer Anschlüsse (einer davon auch SPDIF)

-          1 Mikro-Eingang

-          W-LAN Schalter

Zu beachten sind die zwei Audio-Ausgänge. Das kann im Flugzeug oder in der Bahn ganz praktisch sein, wenn der Sitznachbar mithören möchte.

7.       Display

Das ist, um genau zu sein, ziemlich schlecht. Es ist mit einem leichten Grauschleier überzogen, obwohl es nicht entspiegelt ist. D.h. es glänzt und bietet trotzdem nicht so pralle Farben. Zumindest stimmt die Auflösung. Diese ist mit 1280×800 zwar nur Standard, reicht aber für die 12″ Diagonale sehr gut aus. Die maximale Helligkeit ist… na ja ich denke mal Standard. Im Freien werd ich damit sicher keinen Spaß haben. Vllt im Schatten gerade noch so.

Trotzdem gibt es positives am Bildschirm: die Oberfläche muss wesentlich stabiler sein, als diese empfindlichen Standardpanels, da natürlich vorgesehen ist, dauernd mit der mehr oder weniger harten Plastikspitze des Stiftes drauf rum zu drücken. Ich finde alle TFT-Bildschirme sollten so sein. Durch diese Unempfindlichkeit lässt sich die Oberfläche wesentlich besser reinigen.

8.       Das erste Anschalten (das vorinstallierte System)

Mit dem Notebook kommt Windows Vista Home Premium. Im Gegensatz zu dem gesamten Rest der Menschheit habe ich damit keinerlei Probleme. Allerdings bekommen die Leute, die bei HP für OEM-Installation verantwortlich sind, mit mir Probleme, wenn diese mir irgendwann über den Weg laufen. Es ist nämlich nicht so, dass man das Ding einschaltet, seinen Benutzernamen eingibt, den Lizenzvertrag abknickt und es dann loslegen kann. Nein. Es beginnt eine langwierige automatisierte Installation der mitgelieferten Software. Das Wort „vorinstalliert“ verliert seine Bedeutung. Dazu kommt, dass unter der sich installierenden Software „Symantec Internet Security“ befindet. Zum Glück ist das das einzige, was unter die Kategorie Bloatware fällt. Es ist für mich aber Grund genug, das System neu zu installieren. Ich saug mir also gleich ein deutsches DVD-Image mit integriertem SP1 und mache es drauf. Das einzige was noch benötigt wird, ist Chipsatz und Grafiktreiber von nVidia sowie W-LAN-Treiber. Alles andere ist schon mit dabei oder kommt über Windows Update.

Ich kürze die ganze Sache mal ab:

-          Es ist kein einziger optischer Datenträger mitgeliefert. (Das wird sogar noch als ganz toll umworben)

-          Die DVDs die man selbst brennt sind nutzlos ohne den Gegenpart auf der HDD, welcher ca. 15 GB verschwendet

-          Eine Installations-DVD für Windows Vista muss man sich auch selbst besorgen.

Diese Politik ist unter aller Sau. Hier wird an der falschen Stelle gespart. Ich hab sicher 2 Wochen gebraucht, um mit explizit angeforderten Wiederherstellungsmedien die wichtigsten Installationsdaten abzugreifen und das System nach meinen Wünschen neu aufsetzen zu können.

Klares Minus.

9.       Wärme und Lautstärke

Hier besteht ein weiteres Problem des Notebooks. HP hat hier einen der „größten“ Turion-Prozessoren in eines der kleinsten Formfaktoren gepackt. Das das warm und laut werden kann, ist vorprogrammiert. So lang man den Prozessor mit dem „Energiesparmodus“ auf 800MHz beschränkt, ist es ruhig und erträglich. Wird der Rechner stark gefordert, ist er kein Laptop mehr. Den auf den „Laps“ wird’s dann ungemütlich. Zumal die Lautstärke stark ansteigt. Aber wie gesagt: Es ist bei Büro- und Internetaktivitäten doch noch recht angenehm. Lüftersteuerungsprogramme haben keinen Zugriff auf den Lüfter. Im BIOS kann man am ständig laufenden Lüfter auch nix ändern.

10.   Akkulaufzeit

Hier kann ich bis jetzt nur auf mein Gefühl zurückgreifen. Der kleinere 4 Zellen Akku hält im Idealfall 1,5 Stunden. Der doppelt so große 8 Zellen Akku, welcher auch aus dem Gehäuse guckt, bringt’s dementsprechend doppelt so lang. Also kommt man auf gut 5 Stunden, wenn man beide Akkus nutzt.

Zwar guckt der große Akku aus dem Gehäuse raus aber er ist recht ergonomisch geformt, so dass er entweder das Gerät im normalen Modus hinten etwas anhebt, was eigentlich sehr angenehm ist, oder man das Tablet im horizontalen Modus recht gut daran greifen kann.

Bis ich die entsprechende Einstellung im BIOS gefunden habe, hab ich mich gewundert, warum der Prozessortakt im Akkumodus immer auf 800MHz begrenzt wird. Egal welchen „Energiesparplan“ man in Windows einschaltet.

9. Leistung

Der Prozessor ist mit 2,2 GHz so stark, dass es von der AMD-Marketingabteilung den „Gold-Status“ bekommen hat. Das reicht immerhin, um einen aktuellen Core 2 Duo mit ca. 1,8 GHz zu übertreffen. Die 2GHz+ Modelle von Intel holen ihn dann jedoch recht bald wieder ein und sind beim Stromsparen (besonders im Leerlauf) besser. Aber wir wissen ja alle: AMD ist das nicht sooo gut in dieser Hinsicht. Die Architektur hat schließlich schon ein paar Jahre auf dem Silizium-Buckel.

Wie dem auch sei. Die Leistung ist mehr als ausreichend für Multimedia-Kram wie Video, Bild und das durchanimierte Web 2.0. Spiele begrenzt natürlich der beinahe 3 Jahre alte, integrierte Grafikprozessor. Ich hätte mir die wesentlich neuere X1270 von AMD samt M690 Chipsatz gewünscht. Die wäre zumindest ein bisschen leistungsfähiger. Aber die nVidia GeForce 6150Go tut‘s auch, wenn es um Aero Glass und simple Spiele geht. Neue Spiele funktionieren auch im detailärmsten Modus und in VGA-Auflösung nicht. Ist bei einem so kleinen Gerät aber auch verständlich. Der Arbeitsspeicher ist mit 2 GB (minus 64 bis 128 MB für die Grafikkarte) für die  oben genannten Tätigkeiten und den Speicherbedarf von Windows gut bemessen. Wer mehr will, muss die beiden jeweils 1GB großen Module austauschen. 4 GB sind das Maximum, wobei da natürlich die 32bit-Grenze anfängt ihr Unwesen zu treiben. Der verbaute DDR2-667-Standard ist auch das Schnellste, was der im Prozessor integrierte Speichercontroller kann. DDR2-800-Module werden gedrosselt.

Die WD-Festplatte ist für diese Klasse recht flott, wenn man HDTune glauben darf. Wem die 250GB nicht reichen, kommt einfach an die Platte ran, um sie auszutauschen.

11.   Tx2140eg Der große Bruder

Ein Monat (oder so) nachdem mein Modell verfügbar wurde, hat HP dein besser ausgestattetes Modell nachgeschoben. Das hat den gleichen Prozessor, aber 3 GB Ram, einen im Display integrierten Fingerabdruckleser sowie integriertes Bluetooth.

Ob der verbaute Fingerabdruckleser was taugt, weiß ich nicht. Ich hab bis jetzt nur einmal etwas gelesen. Und das war negativ. Meine Hand leg ich dafür nicht ins Feuer. Die 3 GB haben den Nachteil einer halbierten Speicherschnittstelle, weil nicht mehr synchron bestückt. Das einzige, worum ich dieses Gerät beneide, ist das integrierte Bluetooth. Das musste ich per USB-Nano-Adapter nachrüsten. Ich hab bis jetzt nicht rausgefunden, wie ich die interne Variante nachrüsten kann. Entweder integriert das HP auf der W-LAN-Karte oder über ein gesondertes kleines Modul.

Das kleine gibt’s für 800€. Das große für 100€ mehr.

12.   Extras

Im PC drin ist auch eine Webcam. Die hat zwar „nur“ VGA-Auflösung, aber den Vorteil von sehr hoher Lichtempfindlichkeit. Das finde ich wesentlich wichtiger, da man somit nicht beim Verwenden der Kamera eine Fotos-Studio ähnliche Ausleuchtung haben muss, um ein ordentliches Bild zu bekommen. Die Webcam ist also gut.

Schlecht sind hingegen die beiden Mikrophone. Durch die doppelte Existenz des Mikrophons, sollte eigentlich die Qualität gesteigert werden. Die ist aber sehr schlecht. Man kann den Pegel per Software manuell nach oben drehen, damit etwas ankommt und wenn dann etwas ankommt, übersteuert es sehr schnell. Dazu kommt, dass diese Einstellung doppelt vorhanden ist: Einmal in der Windows Systemsteuerung und einmal im Realtek-Einstellungsdialog. Das Mikrophon ist ein Minus. Entweder keins oder ein richtiges.

Die Fernbedienung steckt im ExpressCard-Slot und wird mit einer Knopfzelle betrieben, welche sich großzügiger weise auch im Lieferumfang befindet ;) Diese Fernbedienung bietet nicht nur die wichtigsten Knöpfe zum bedienen der Lautstärke, der Medienwiederhergabe und zur Steuerung des Windows Media Centers. Aber auch HPs knöpfe für ihr überflüssiges Quickplay sind drauf. Die Fernbedienung ist nicht sehr ergonomisch, da sie ja in diesen kleinen Schacht passen muss. Praktisch ist sie aber allemal.

So. Wenn ihr irgendwas wissen wollt oder ich was wichtiges Vergessen hab, fragt einfach.


Wieder Firefox: Was RC1 ändert.

Mai 17, 2008

Ich hatte in einem der letzten Beiträge ein wenig über den Firefox im neuen Gewand geschrieben. Seit gestern gibt es wieder eine aktuellere Vorabversion. Den/ die /das (wie auch immer) Release Candidate 1. Wahrscheinlich der letzte oder vorletzte Schritt vor der finalen Ausgabe des Browsers in Version 3.

Da ich weder Webseiten programmiere oder Erweiterungen bastle, kann ich nur was zum benutzen der Oberfläche sagen. Die ist, wie ich finde, wieder ein Stück… geworden. (Jetzt fällt mir das deutsche Wort nicht ein. Peinlich. Im englischen würde ich „streamlined“ sagen. Aber Denglisch versuch ich immer mit aller Macht zu bekämpfen) Sagen wir… geglättet, auch wenn jetzt nicht so toll klingt. Nun ja… Die Oberfläche ist also geglätteter… mehr geglättet. *Stirnrunzel* Egal. Jedenfalls wird das durch das Weglassen der Trennlinie zwischen Lesezeichenleiste und Navigationsleiste erreicht. Ich hätte zwar nicht gedacht, dass man mit einer solch kleinen Veränderung so sehr das Aussehen beeinflusst, aber es ist mir gleich ins Auge gesprungen. Nicht zuletzt dadurch wirken die Schaltflächen der Schlüssellochnavigation (Vor, Zurück) plastischer.

Unter Vista hat der Lesezeichenmanager (welcher im FF3 „Bibliothek“ heißt) jetzt die schwarze Symbolleiste, wie sie im WMP11 verwendet wird, bekommen. Unter XP freilich nicht. Wäre ja etwas deplatziert. Unter XP ist sehr hübsch, dass dar Knopf neben der Adresszeile, welcher des Favicon anzeigt, einen bläulichen Glimmeffekt bekommen hat. Hätte unter Vista eigentlich auch bzw. besser gepasst… schade eigentlich.

Farbgebung und die Anzahl der neuen bzw. angepassten Symbole wurde auch angepasst. Z.B. die Ordner-Symbole der Lesezeichen. Unter XP sehen die etwas nach OSX10.5 aus aber das ist im Endeffekt Wurst. Hauptsache chic.

Es gibt neuerdings auch einen Ordner, indem sich die Seiten befinden, die man am meisten benutzt hat. Der löst im Prinzip eine Suche in der Chronik mit speziellen Parametern aus. So wie eine gespeicherte Suche unter Widnows Vista.

Die Adressleiste ist schon vor dem/der (ja so ist das mit englischen Begriffen in deutschen Sätzen) RC1 aufgewertet wurden, ich hab‘s nur nicht erwähnt ^^. Es funktioniert wie die Windows Suche oder Spotlight: man gibt einen Teil der Webseite an, die man besuchen möchte und FF beginnt sofort während der Eingabe alle Lesezeichen sowie die gesamte Chronik nach Übereinstimmungen zu durchsuchen. Diese Funktion wurde im /in der RC1 optisch etwas weiterentwickelt aber nur minimal.

Wichtig für mich ist, dass es im Downloadmanager jetzt den Knopf „Aufräumen“ unter dem Namen „Liste leeren“ wieder gibt. Ich bin nicht einer derjenigen, die da alle heruntergeladenen Dinge von mehreren Monaten drin behält um sie dann mit der neuen Suchfunktion durchsuchen zu können. Wozu auch?

Sicher wurde auch die Stabilität verbessert, was ich aber nach einem Tag der Nutzung noch nicht beurteilen kann. Übrigens sind alle von mir eingesetzten Erweiterungen kompatibel geblieben (ieTab, AdBlock plus, PDF Download) Nur „Grab and Drag“ nörgelt an der neuen Version. Das dürften aber die wenigsten Verwenden. (Benutze ich um Webseiten mit dem Stylus oder Finger „anfassen“ zu können um einfacher zu scrollen)Nach der Aktualisierung auf die Beta 5 ist z.B. AdBlock ausgefallen, was man sehr schnell merkt. Hat sich aber genauso wie „Grab and Drag“ damals auch über die Aktualisierungsfunktion innerhalb einer Woche oder so von selbst eingerenkt.

Die automatische Aktualisierung von der Beta 5 klappt perfekt. Wenn es bei euch nicht funktioniert, kann es daran liegen, dass ihr zwischendurch eine Nightly-Version installiert hattet o.ä.

Aktualisierung verfügbar

Doof ist, dass das WMP-Plugin und Silverlight nicht mehr funktionieren. Scheinbar hat MS da etwas zu FF2-speziefisches geschaffen. Das wird sicherlich erst mit der finalen Version behoben. Bis dahin muss auf entsprechenden Seiten halt ieTab werkeln. Java und Flash funktioniert hingegen tadellos. Da sieht man mal wer’s drauf hat und wer nicht ;)

Wer den/die/das RC1 haben möchte, kann seine ältere Version von FF meines Wissenstands nach nicht behalten sondern muss diese mit der Vorabversion ersetzen. Das ist aber eher weniger schlimm wie ich finde, da es schon ziemlich rund läuft. Entweder kommt RC1 per automatische Aktualisierung der früheren Vorabversion oder man kann ihn/sie/ es HIER in den verschiedensten Sprachen für die drei wichtigsten Betriebssysteme runterladen.

Viel Spaß beim ausprobieren.


Warum ich mit Windows Vista recht gut kann.

April 15, 2008

Alle nölen immer über das nahezu unbrauchbare Betriebssystem aus Amerika: Windows Vista. immer wenn ich entsetzte und verzweifelte Leute höre, die über Windows Vista-Eskapaden berichten, schmunzle ich leise in mir. Nein… ich kullere innerlich auf dem Rücken vor lauter bösartigem Lachen. Ja so bin ich in der Beziehung drauf.

Denn auf meinem Notebook läuft Windows Vista recht gut… Ich finde es in vielerlei Hinsicht praktischer als XP. (Das sollte nach 5 Jahren Entwicklungszeit ja auch das Mindeste sein.)
Ein Beispiel für diese Praktikabilität ist folgendes:

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An eine derartige Informationsflut, mit der ich persönlich sogar etwas anfangen kann, wäre unter Windows XP nicht zu denken.
Zwar kann ich das Problem nicht lösen, sondern nur hoffen, dass Nokia die nächste PC Suite in der Hinsicht etwas verbessert, aber ich fühl mich trotzdem irgendwie wohler… informierter… einfach besser.

Gleiches zeigt sich noch viel drastischer bei der Problembehandlung und Fehlerberichterstattung. Erstens: Fehlerberichte werde nicht mehr im eklig, krüppligen Internet Explorer angezeigt, sondern haben ihren Platz als Menüeintrag in der Systemsteuerung gefunden. Da wo das auch hingehört! Zweitens: Die Antworten auf meine Fehlerberichte haben einen Inhalt! WOW! (< keine bewusste Anlehnung an die schlechte Werbekampagne) Ich bekomme nicht mehr Meldungen wie „Der Fehler wurde durch irgendeinen Treiber verursacht“ sondern ich bekomme etwas mit Inhalt, welches wenigstens die Fehlerquelle erahnen lässt. Zwar sind die gebotenen Lösungswege meist unbrauchbar aber es gibt wenigstens welche.

Soviel dazu :P

MfG


Mozilla Firefox 3 – schon einsatzfähig?

April 7, 2008

Ich nutze jetzt seit knapp einer Woche die Beta 4 bzw. die fünfte Beta vom dritten Feuerfuchs auf XP-Desktop und Vista-Laptop. Und ich muss sagen: Alle Achtung! Denn das ganze läuft schon erstaunlich stabil für eine Beta-Version. ich werde jetzt zwar nicht verschweigen, dass man natürlich noch plötzliche Abstürze aus heiterem Himmel zu sehen bekommt, aber das in moderater Anzahl und durch die Sitzungswiederherstellung auch durchaus erträglich.

Positives:

  • gesenkter Speicherverbrauch:

Ich fand den Speicherverbrauch nach langen Internetsitzungen schon ziemlich abartig, obwohl es mich auf meinen Systemen mit Minimum 1 GB RAM nicht sonderlich stört, aber es ist auf alle Fälle weniger geworden. Wie viel genau, weiß ich nicht… ich bin nicht so der „Benchmark“-Typ, der gern Zahlen vergleicht. Hauptsache weniger.

  • überarbeitete Oberfläche

Find ich chic. Ja. Es ist Geschmackssache, aber es gibt ja noch die Möglichkeit das Standard-Thema zu ersetzen. Jedenfalls ist die Anpassung an Vista bzw. XP durch die verschiedenen Symbole sehr gut gelungen. Besser als das vorherige Einheitsgrau. Zudem ist die Oberfläche noch im Aufbau. Insofern gibt’s vllt noch ein paar hübsche Änderungen in Zukunft zu entdecken. Wobei die mir nicht wirklich notwendig sind. Vllt wird das neue Programmsymbol noch spannend.

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(Hab beider Bilder leider nicht nebeneinander bekommen :( )

  • kompletter Seitenzoom

Das ist die IE7-Funktion, die ich mir für den Firefox gewünscht habe. Und jetzt ist sie da. man kann jetzt nicht nur die Schrift in Stufen vergrößern sondern ALLES, auf der Seite befindliche. Nur ein praktischer Schieber wie bei Office 2007 und dem IE7 fehlt. Aber vllt regelt das in Zukunft eine Erweiterung.

  • Elemente per Drag und Drop kopieren

Das macht der Firefox jetzt auch wie unter OS machbar. D.h. man hält z.B. ein Bild auf einer Webseite geklickt und zieht es in irgendeinen Ordner oder auf den Desktop… kein Rechtsklick mehr. Das gleiche funktioniert auch mit markiertem Text. Klein aber fein.

Negatives:

  • Die neue Lesezeichenfunktion:

Die find ich nicht so gelungen, da diese willkürlich bei einem Klick auf den Menüeintrag „Lesezeichen“ in der Menüleiste das Lesezeichen hinzufügen-Feld aufruft oder manchmal schlimmer: einfach mal ein Lesezeichen der aktuellen Seite in die Liste aufnimmt. Wie ich das nach meinem Gusto (<– Ha! Was für ein ekliges Wort!) regeln kann, hat sich mir noch nicht ganz erschlossen.

Blöd ist auch, dass der Lesezeichenmanager nicht „Lesezeichenmanager“ heißt sondern „Bibliothek“ und nicht über einen dieser beiden Begriffe gefunden werden kann, sondern unter „Lesezeichen verwalten“. Ich hab jedenfalls ein paar mal drüber hinweg gesehen.

  • Schlüsselloch Navigation

Bei dieser ist eigentlich nur schade, dass sie nur verfügbar ist, wenn man in der Symbolleiste die Beschriftung ausschaltet. Naja… was soll‘s ich werd mich schon umgewöhnen.

Wichtig zu wissen ist, dass die nächste Vorabversion aus dem Beta-Stadium herausgewachsen sein wird und als Veröffentlichungskandidat erscheint. D.h., dass keine Funktionen (jedenfalls keine aufwendigen) mehr hinzugefügt werden, sondern nur noch optimiert und stabilisiert wird. Endspurt sozusagen.

Fertig soll der ganze Spaß Ende Juni werden. Der Fertigstellungszeitraum (Q2 08) wird also komplett ausgenutzt.

Wer übrigens auf Adblock plus nicht verzichten kann, sollte von den Entwicklungsversionen absehen, da diese (und viele andere Erweiterungen auch) noch nicht so schnell angepasst wird, wie neue Versionen veröffentlicht werden. Jedoch kommt über die automatische Aktualisierungsfunktion auch die ein oder andere Erweiterung aktualisiert auf den Rechner.

Bis dahin. Nutzt Firefox! (Auch Version 2 ist schon toll!)

PS: Jetzt hätte ich fast die Links vergessen. ^^ Die aktuelle Vorabversion für alle bedeutenden Betriebssysteme gibt es HIER.


Einfache Verschlüsselung

März 15, 2008

Ich wollte eigentlich nur einen Ordner mit einem Passwort vor fremden Zugriffen schützen, damit man nicht eben mal bestimmte Dateien angucken kann, obwohl man das nicht sollte. Da man aber unter Windows nicht so etwas einfaches wie „Rechtsklick –> Ordner mit Passwort schützen“ hat, muss man sich was aus dem Netz suchen. Vista Home Premium hat auch kein EFS. Nunja… also hab ich gesucht und… tada… gefunden. TrueCrypt nennt sich die Lösung. Nur das mir das nicht nur den Ordner mit einem Passwort schützt. Nein, es verschlüsselt die ganze Sache auch noch. Und das sogar sehr aufwändig. Aber es ist einfach.

Truecrypt kann eine Art Image-Datei erzeugen, welche komplett verschlüsselt ist. Diese Image-Datei kann man mit TrueCryp (und dem dazugehörigen Passwort selbstverständlich) als virtuelles Laufwerk einbinden. D.h. man bindet die Datei ein, packt alles in das virtuelle Laufwerk, was man schützen will, und hängt es wieder aus. voilà

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Dass kann man auch mit ganzen Festplatten und Partitionen machen. Nur müssen die halt frisch formatiert werden. Das kann TrueCrypt mit verschiedensten Dateisystemen machen. (unter Windows natürlich nur NTFS und FAT)

Dazu kommt, dass TrueCrypt nicht nur unter Windows, sondern auch unter Linux und auch OSX läuft. Also ist alles wichtige abgedeckt.

Also. Wollt ihr eure Porno… äh wichtigen Geschäftskontakte vor eurer Frau, euren Eltern oder Spionen der Konkurenz *hüstel* schützen, nehmt TrueCrypt! Es ist OSS, einfach und kostenlos. Die Sicherheit kann ich nicht einschätzen, da ich für sowas zu dumm bin aber er macht einen hochprofessionellen Eindruck ^^.

Bis dahin. *wink*

>> TrueCrypt-Seite mit Link zum runterladen


Neubeginn… oder so

März 12, 2008

Nachdem ich das arme Blog *Blog streichel* hier etwas vernachlässigt habe, hab ich mich etwas zusammengerissen und plane einen Neuanfang. Ich hab mit meinen bescheiden Fähigkeiten das Aussehen etwas überarbeitet und endlich die „Über“-Seite ausgefüllt. Das da nach mehreren Monaten immer noch der Standard-Lückenfüller stand ist schon etwas peinlich. Dann hoffe ich für mich und die Welt, dass ich mal wieder etwas mehr Lust zum schreiben verspüre und der Welt ein paar Ergüsse im Monat schenke ^^. Macht euch auf was gefasst! *muhaha*


XPs Zukunft. Vistas Akzeptanz. (und mein Lieblingsblog)

März 10, 2008

Ich bin auf einen sehr interessanten Artikel, auf einem Blog gestoßen, bei dem ich eigentlich regelmäßig mal vorbeischaue. Und er hat mich nicht nur interessiert sondern auch überrascht. Er hat mein Weltbild geändert. Ja genau. Der Verfasser des Blogs zeichnet sich nämlich normaler Weise durch einen ausgeprägten Windows- bzw. Microsoft-Hass aus. Dieser Mensch ist seit mehreren Jahren teil meiner Internetbeschäftigung. D.h. ich bin irgendwann im Jahre 2006 auf ein Video bei youtube.com gestoßen, welches einen Jungen zeigt, welcher auf irgendeine hysterisch Art und Weise eine Beta-Version von Windows Vista installiert und (sinngemäß) etwas wie „Ich will Aero Glass!“ schreit. Wie dem auch sei… im Info-Feld dieses Videos war auch der Link zu seiner Webseite, welche sich unwissend und etwas kindlich-naiv mit Betriebssystemen beschäftigte. Jedenfalls lese ich seit dem auch seinen Blog, um mich über das fanatische Sendebewustsein, welches dieser junge Blogger im Bezug auf Linux und offene Software vertritt, zu amüsieren. Heute scheint er einen wichtigen Schritt in Richtung Sachlichkeit und Tolleranz gemacht zu haben.

Lange rede kurzer Sinn, ich habe auf seinen letzten Beitrag geantwortet, und da diese Antwort vergleichsweise umfangreich ausgefallen ist, veröffentliche ich diese auch hier. Und hier ist er *trommelwirbel* Mein Senf:

—–

Ich hab mir vor drei Wochen ein HP Notebook mit Vista gekauft. Ich denke, hätte ich mir einen PC zusammengebaut, wie es ursprünglich geplant war, hätte ich mir letztendlich auch eine Vista SB-Lizenz gekauft. Ich habe Vista seit der Beta 1, kurz nachdem der Codename abgeschafft wurde (Ende 2005), in Benutzung (jedenfalls parallel zu XP und Linux) Meiner Meinung nach halten einerseits viele Leute an XP fest, weil Sie die Leistungsunterschiede sehen, die ja schließlich Fakt sind, wenn es um etwas aufwendigere Anwendungen geht, welche vllt. noch nicht die Vista-spezifischen Funktionen nutzen, um die Nutzbarkeit zu erhöhen.

Ich denke eine Ursache für die nicht vorhandene Vista-Akzeptanz ist die, dass die Privatleute, die vor eine Vista-Entscheidung stehen, erst einmal Rat bei Menschen aus dem professionellen Bereich einholen. (was ja nicht verkehrt ist) Nur habe ich häufig das Gefühl, dass diese Leute eine Meinung vertreten, die weniger in Anwendungsszenarien von Privatleuten passen. Soll heißen: Leute im Geschäftsbereich verwenden meist speziell angefertigte Software, welche nun einmal schlicht und ergreifend tiefer in das System (hier: Windows XP) verwurzelt ist, und somit eher mit Kompatibilitätsproblemen zu kämpfen hat. Dass diese Leute sich auch sagen, dass man mit XP noch bis 2014 (!) von MS unterstützt wird und es einfach wesentlich älter und somit ausfallsicherer („reifer“) ist, ist auch logisch. Nur vergessen diese, dass all das für Privatanwender vollkommen unwichtig ist.

Problematisch ist möglicherweise auch, dass XP 7 Jahre lang Zeit hatte sich in die Gesellschaft einzufressen. Die extremen Fehler, die bei der Vista-Entwicklung gemacht wurden spiegeln sich schließlich auch in einer anormalen Entwicklungszeit wieder. Die Leute, die sich an ihr schönes XP gewöhnt haben, vergessen, dass ein Veröffentlichungszyklus von ca. 3 Jahren normal ist. Die 7 Jahre bis Vista sind ein Ausrutscher gewesen, welcher fatal für die Akzeptanz weiterführender Versionen ist. Meiner Meinung nach hätte man bei Microsoft aus dem SP2 für XP ein extra Betriebssystem machen sollen. Einigen MS-Entwicklern zu folge, hätten die massiven Änderungen am System ausgereicht, um diesen Schritt zu rechtfertigen. Natürlich: niemand bedank sich bei MS dafür, dass der Kraftakt „XP SP2“ kostenlos zur Verfügung gestellt wird, aber hätte man Geld für eine Art Windows XP Second Edition genommen, wäre der Aufschrei laut gewesen: „Die geldgierigen Schweine aus Redmond!“

Ich bin genau wie du der Meinung, dass man versuchen sollte, Windows Vista und somit die nötigen technologischen Neuerungen mit aller Gewalt in den Markt zu pressen, um die alte XP-Kruste, aus der IT-Welt zu spülen. Die Leute, die unbedingt noch XP benötigen, sei es aus Kompatibilitätsgründen oder aus dem Grund, dass man die Firmeninfrastruktur mit neuen Rechnern nicht heterogen werden lassen will, sollten sich über ihre Downgraderechte, welche Sie mit jeder Lizenz von Vista Business, Enterprise und Ultimate eingeräumt bekommen. Informieren. Ms erlaubt ausdrücklich, dass man mit dem Erwerb der genannten Lizenzen auch zur Nutzung von XP professional oder Tablet PC Edition berechtigt ist, so lang man die Vista-installationsrechte nicht nutzt. Somit versteh ich auch alberne Petitionen, gegen die Einstellung des Vertriebs von neuen XP-Lizenzen und „Retail“-Päckchen nicht.

Ich finde, das MS mit Vista einiges umgekrempelt hat. Nur die Oberfläche ist es nicht. Da muss ich dir wiedersprechen. Ja, es gibt neue, meiner Meinung nach sehr gut gelungene, Design-Richtlinien und ja, die Oberfläche wird jetzt (meistens) von der Graka berechnet, aber neu ist das ganze Bedienkonzept nicht wirklich. Wenn ich mir überlege, was man mit der Taskleiste alle machen könnte. Es gab in frühen Longhorn-Versionen ja den Ansatz, die Taskleiste mit der Sidebar zu verschmelzen, aber von der ursprünglichen Sidebar ist nix über geblieben :(  ich sehe da noch große Spielräume, wobei ich nicht meine, dass man gelungene Dinge wie den Infobereich oder das nahezu perfekte Fenstermanagement abschaffen oder ändern sollte.

Ich für meine Verhältnisse will schon allein wegen der vorzüglich funktionierende und integrierten Suchfunktion sowie der Tablet-PC-Funktionen, welche mir KEIN anderes Betriebssystem auf dieser Welt bieten kann, nicht mehr auf Windows Vista verzichten.

Letztendlich wird sich Vista nicht langsamer und nicht schneller ausbreiten, als es bei allen Vorgängerversionen der Fall war. Obwohl letzteres nach 7 Jahren XP dringend notwendig wäre.

MfG

 —

Ende der Durchsage *g*

Übrigens: Entschuldigung, dass die ganze Sache hier etwas eingestaubt ist. (Wenn ich denn überhaupt so etwas wie Leser habe ^^) Ich versuch in Zukunft etwas mehr Spaß an der Sache zu entwickeln. Bestimmt!


Praktisches Web 2.0: last.fm

Juli 30, 2007

Ich bin des öfteren über www.lastfm.de gestolpert um mich über Band zu informieren. Fand ich ganz praktisch aber dabei blieb es. Jetzt hat es mich doch gerappelt mich anzumelden. Doch erst nachdem ich das getan hatte, hab ich den größten Vorteil dieses Angebotes entdeckt: Den last.fm-Player.

Der kann einerseits mitlauschen, was ich so anhöre und somit mir andere Bands empfehlen, die mir gefallen könnten und andererseits kann ich aber auch einen Künstler oder eine Musikrichtung eingeben, die ich mag und die Software hohlt sich dann dazu passende Musik aus dem Internet.

PRAKTISCH!

Aber dabei bleibt es nicht. Ich kann die Künstler aber auch die Lieder markeiren und somit sortieren und wiederfinden. Ja ich weis, dass kann jeder Media Player. Aber die Media Player-Prothese von last.fm weitet diese Daten aufs Internet aus. Somit hab ich bei last.fm mein eigenen Musik-Profil.

Perfekt. Kann ich nur empfehlen. Man kann auch aus seinen Statistiken Bilder und etwas interaktivere „Widgets“ bauen und die z.B. so auf Webseiten einbauen:

Meine Lieblingsbands

das wird glaube auch ständig aktualisiert.

So weit so gut. Guckt es euch doch mal an. ;)

MfG